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Aus der "Westerwälder Zeitung": Vergangene Tage durch Glas betrachtet
Geschichte Wanderfotografen ließen Hunderte Negativen aus den 1920er-Jahren im Westerwald zurück – Heimatfreunde Gebhardshain bereiten Platten auf
Von unserem Redakteur Daniel Weber
Mörlen/Nauroth. Vorsichtig, ganz vorsichtig nimmt Max Reifenhäuser eine der Papierhüllen aus dem Karton. Er zieht die kleine Glasplatte heraus und hält sie gegen das Licht, das durch das Fenster des Gebhardshainer Heimatmuseums hineinscheint. „Kaum zu glauben, dass die jahrzehntelang auf einem Speicher gelegen haben“, sagt er und streicht behutsam über den oberen Rand. Die Rede ist von 570 Fotoglasnegativen mit Motiven aus der Region, entstanden vermutlich in den Jahren 1928 bis 1930. Ihr Fund bedeutet für den Vorsitzenden der Heimatfreunde Gebhardshain und seine Mitstreiter einen absoluten Glücksfall. Lesen Sie den ganzen Artikel