Herzlich Willkommen in 
Mörlen
Herzlich Willkommen in 
Mörlen

Herzlich willkommen in Mörlen

Die Ortsgemeinde Mörlen liegt im Norden der Verbandsgemeinde Bad Marienberg im Westerwaldkreis und zählt rund 540 Einwohner. Eingebettet in eine idyllische Talmulde am Südhang der Kleinen Nister bietet der Ort nicht nur landschaftliche Schönheit, sondern auch eine hohe Lebensqualität. Bis zur massiven Borkenkäferplage galt Mörlen als eine der waldreichsten Gemeinden der Region. Der Verlust nahezu des gesamten Fichtenbestandes bedeutete einen tiefgreifenden Einschnitt in das Landschaftsbild. Doch die Gemeinde begegnet diesem Wandel mit Weitsicht: Neue Mischwälder werden angepflanzt, um ein stabiles, zukunftsfähiges Ökosystem zu schaffen. Die enge Verbindung zur Natur bleibt ein prägender Bestandteil der Dorfidentität.

Das kulturelle und spirituelle Zentrum des Ortes bildet die katholische Pfarrkirche Maria Empfängnis, ein architektonisches Schmuckstück mit langer Geschichte. Ursprünglich 1866 erbaut, wurde sie in den Jahren 1882, 1949 sowie 1965/66 mehrfach erweitert. 2003 erfolgte eine grundlegende Sanierung, die den Charakter der Kirche bewahrte und zugleich den heutigen Ansprüchen an ein modernes Gotteshaus gerecht wurde. Die Kirche ist heute eine von mehreren Filialkirchen der katholischen Pfarrei Maria Himmelfahrt Hachenburg und steht täglich zur stillen Einkehr und zum Gebet offen.

Das gesellschaftliche Leben in Mörlen wird durch eine aktive Vereinslandschaft geprägt. Zahlreiche Menschen engagieren sich ehrenamtlich in Musik-, Karnevals- und Kirmesvereinen oder im Sportverein SV Mörlen, der heute Teil einer Spielgemeinschaft mit mehreren Nachbargemeinden ist. Neben Senioren- und Altherrenfußball werden auch Jugendmannschaften sowie Kindertanzen angeboten – ein breites Sportangebot, das generationenübergreifend Gemeinschaft stiftet. Auch der Kirchenchor „Cäcilia“ und eine Chorgemeinschaft bereichern das kulturelle Leben im Ort. Neue Mitglieder sind stets willkommen.

Ein weiterer Standortvorteil ist die gute Infrastruktur. In Mörlen selbst gibt es einen Friseur, in der direkt angrenzenden Nachbargemeinde Nauroth befinden sich ein Dorfladen für den täglichen Bedarf, eine Bäckerei, mehrere Handwerksbetriebe, eine Zahnarztpraxis sowie ein Einrichtungshaus und ein Autohaus mit angeschlossener Werkstatt – all dies ist fußläufig erreichbar. Die Grundversorgung im Alltag ist damit gesichert

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Bemerkenswert für eine so kleine Gemeinde ist die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Unter der Woche bestehen stündliche Busverbindungen nach Hachenburg und Betzdorf mit direktem Bahnanschluss Richtung Köln, Siegen und Limburg. An Wochenenden wird der Takt auf zwei Stunden angepasst. Zusätzlich bestehen werktags mehrere Verbindungen nach Bad Marienberg. Die zentrale Bushaltestelle in der Westerwaldstraße ist barrierefrei ausgebaut.

Auch in Sachen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz geht Mörlen mit gutem Beispiel voran. Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren alle ihre Straßen saniert und die gemeindeeigenen Gebäude modernisiert und barrierefrei gestaltet. Dabei wird besonderer Wert auf Umweltschutz gelegt: Photovoltaikanlagen, energetische Sanierungen und die nächtliche Abschaltung der Straßenbeleuchtung sind konkrete Maßnahmen, mit denen Mörlen einen aktiven Beitrag zur Energieeinsparung leistet. Ein bedeutender Schritt in Richtung Energiewende ist das geplante Projekt eines baden-württembergischen Familienunternehmens, das in enger Abstimmung mit der Ortsgemeinde drei Windkraftanlagen auf Mörlener Flächen errichten möchte. Verwaltung und Gemeinderat stehen geschlossen hinter diesem Vorhaben, das den Weg zu mehr Klimaschutz auf kommunaler Ebene ebnet.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Weiterentwicklung des Wohnraums. Die Gemeinde erschließt derzeit den zweiten Bauabschnitt ihres Neubaugebiets und stellt sicher, dass insbesondere junge Familien aus Mörlen hier die Chance erhalten, in ihrer Heimat zu bauen. Die Nachfrage ist groß, da im Bestand rund 20 Bauplätze zwar vorhanden, aber derzeit nicht auf dem Markt verfügbar sind. Der Gemeinderat verfolgt das Ziel, diese Flächen sukzessive zu aktivieren und Leerstand im Ortskern durch neue Nutzung mit Leben zu füllen – eine große Herausforderung, der sich die Gemeinde mit Ausdauer und Kreativität stellt.

Mörlen ist damit mehr als ein idyllisches Dorf im Westerwald: Es ist eine lebenswerte, moderne Gemeinde, die Tradition und Zukunft in Einklang bringt. Mit einem ausgeprägten Sinn für Gemeinschaft, hoher Umweltverantwortung und einer klaren Entwicklungsstrategie zeigt sich Mörlen als attraktiver Ort zum Leben – für Alteingesessene ebenso wie für Neubürgerinnen und Neubürger.




Vereinsleben


Mörlen und seine Bürgerschaft wissen um die Bedeutung eines aktiven Vereinslebens für eine lebendige Dorfgemeinschaft und das Miteinander der Generationen. Für interessante und abwechslungsreiche Angebote sorgen der Sportverein mit seinen verschiedenen Fachbereichen, die Freiwillige Feuerwehr mit ihrer Jugendgruppe, der Gesangverein, der Kirchenchor und der Gitarrensingkreis.

Feste und Feiern


In Mörlen versteht man zu feiern. So findet am ersten Juli-Wochenende die traditionelle Kirmes statt und auch das Pfarrfest am Fronleichnamstag ist ein fester Bestandteil im Jahresprogramm.


Nachwuchs


Für die Drei- bis Sechsjährigen unterhält die Gemeinde zusammen mit der Nachbarkommune Norken einen 3-Gruppen-Kindergarten mit der Möglichkeit der Ganztagsbetreuung ab dem ersten Lebensjahr. In der Nachbargemeinde Neunkhausen gehen unsere Kinder zur Grundschule, die sich in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet.

Neubaugebiete


Um die dörfliche Gemeinschaft und die Integration seiner Neubürger bemüht sich Mörlen auch mit der Erschließung der Neubaugebiete „Auf der Struth“ und „Weinsgarten“. Dort stehen etwa. 50 Bauplätze abschnittsweise zur Verfügung, mit denen die künftige Entwicklung langfristig gesichert ist.