Kirche, Friedhof und Ehrenmal 

Katholische Kirche

Die katholische Pfarrkirche „Maria Empfängnis“ in Mörlen wurde 1866 im neugotischen Stil erbaut und zählt zu den prägnanten Bauwerken der Gemeinde. Charakteristisch sind das spitzbogige Kirchenschiff, der hohe, markante Turm und die bunten Kirchenfenster, die das Gebäude besonders gestalten. Im Laufe der Jahre wurde die Kirche mehrfach erweitert – 1882, 1949 und 1965/66 – wobei der ursprüngliche Baustil stets bewahrt wurde. Eine umfassende Renovierung im Jahr 2003 sorgte dafür, dass das historische Gebäude modernisiert und gleichzeitig sein ursprünglicher Charme erhalten blieb. Das Innere der Kirche ist hell und freundlich gestaltet, bietet Raum für Gebet, Besinnung und Gottesdienste und ist täglich für Besucher geöffnet. So ist „Maria Empfängnis“ nicht nur ein architektonisches Schmuckstück, sondern auch ein lebendiger Ort des Glaubens und der Gemeinschaft in Mörlen.Auf der Internetseite der Pfarrei Maria Himmelfahrt Hachenburg gibt es mehr Informationen zum Kirchort Mörlen und die Kirchenchronik zum Download als PDF.

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Friedhof

Der Friedhof Mörlens ist eine Besonderheit, befindet er sich doch auf dem Gebiet unserer Nachbargemeinde Neunkhausen. Obwohl er direkt am Ortsrand Richtung Neunkhausen liegt, hatte dies zur Folge, dass für die vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Sanierung und Erweiterung der Friedhofshalle, die 2009 weitestgehend abgeschlossen werden konnte, die Genehmigung unserer Nachbarn eingeholt werden musste. Auf dem Gelände hält die Gemeinde neben den klassischen Reiheneinzel- und -urnengräbern auch Flächen zur Beisetzung in Wiesenreihen- und -urnengräber vor. Mit Verabschidung des neuen Bestattungsgesetzes 2026 wird die Gemeinde ein Ehrengrabfeld einrichtien - in der Hoffnung, dass es nie gebraucht wird.

Ehrenmal

In der Ortsmitte, Nassauerstraße Ecke Kohlgarten, wurde nach dem Ersten Weltkrieg das Ehrenmal zum Gedenken an die im Krieg gebliebenen Bürger Mörlens errichtet. Nach der verbrecherischen Gewaltherrschaft des sogenannten Dritten Reichs und dem Zweiten Weltkrieg musste das Denkmal um die beiden Flügel links und rechts erweitert werden, um die Namen der in diesem Krieg gebliebenen Mitbürger aufnehmen zu können. Heute gedenkt die Gemeinde am frisch sanierten Ehrenmal ihren Verstorbenen. Gleichzeitig ist es ein Mahnmal gegen Krieg und Gewaltherrschaft.