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2013Dez

Aus der "Westerwälder Zeitung": Ein neues Gesicht für die Region

Für die katholische Kirchengemeinede Mörlen ändert sich nur die Zuordnung zum Pastoralen Raum Hachenburg. Der Artikel der Westerwälder Zeitung verdeutlicht den organisatorischen Umbruch, der in diesem Jahr in unserer Region vollzogen wurde:

Pfarrer Roth leitet Pastoralen Raum

Kaum wurde Pfarrer Roth in Höhn verabschiedet (wir berichteten), stellte er sich auch schon als Priesterlicher Leiter des Pastoralen Raumes Hachenburg bei einem sonntäglichen Gottesdienst in seiner neuen Funktion vor. Den Abschied empfand er als sehr emotional, doch nun beginne ein neuer Abschnitt: „Ich werde jetzt in Hachenburg ein paar Adventskalendertürchen öffnen“, sagte er als Vergleich.

Zwar gebe es den Pastoralen Raum schon seit dem 1. April diesen Jahres, führte der neue Hachenburger Pfarrer Roth in seiner Predigt aus. Doch sei erst jetzt die Vorstellung möglich gewesen. Der Grund liege darin, dass die Schaffung von neuen Strukturen eben Zeit koste. Roth betreute bisher seelsorglich die Pfarrgemeinden Bad-Marienberg, Nistertal, Mörlen, Höhn und Höhn Schönberg, arbeitete außerdem als Jugendpfarrer. Nun liegen zwar nur noch vier Pfarrgemeinden (Bad Marienberg, Nistertal, Mörlen und Hachenburg) in seiner Obhut, die Anzahl der zu betreuenden Seelen hat sich aber fast verdoppelt. Aus 32 Ortschaften, die es zu bereisen gilt, sind 60 geworden. Nicht nur für Roths Arbeit bedeutet das neue Aufgabengebiet Veränderung, auch privat musste er sich umstellen. So zog er vor kurzem nach Hachenburg, wo er erstmals in einer Privatwohnung und nicht im Pfarrhaus wohnt. Dies ist in Hachenburg nämlich nicht mit einem Wohnhaus ausgestattet. „Es ist ungewohnt, hat aber auch viele Vorteile“, scherzte Roth im Gespräch mit unserer Zeitung.

Dem neuen Oberhirten im Pastoralen Raum Hachenburg liegt es am Herzen, der Kirche wieder ein gutes Gesicht zu geben. Er hatte rund um die Verfehlungen von Tebartz von Elst den Ärger von Gläubigen zu spüren bekommen. „Viele konnten aber auch differenzieren zwischen dem Bischof und unserer Arbeit“, erklärte Roth. Für ihn ist klar, dass Alleingänge zu nichts führen, er möchte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Möglichkeiten finden, wie man den Menschen wieder näher kommen kann. „Der Kirchenbesuch soll nicht als Pflicht gesehen werden, sondern als etwas empfunden werden, das gut tut.“ Roth will auch versuchen, wieder mehr Leute für Ehrenämter zu motivieren.

Die zahlreichen Besucher der Messe am Sonntag bedachten die eindrucksvollen, zum Teil auch heiteren Worte Pfarrer Roths mit Applaus, ebenso die musikalische Gestaltung durch den Kirchenchor Nistertal und den Singkreis Amizade. Der anschließende Empfang im Pfarrhofgebäude bot den Gemeindemitgliedern die Möglichkeit, mit Pfarrer Roth ins Gespräch zu kommen, was viele nutzten

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