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Bushaltestelle am Denkmal
Am 20. Februar 2014 fand ein Ortstermin in v.g. Sache statt an dem Vertreter des Ordnungsamtes, der Polizeiinspektion Hachenburg, der RMV (DB), der Leiter der Grundschule, der Elternschaft und der Ortsbürgermeister teilnahmen. Hintergrund war, dass die Ortsgemeinde die Verlegung der Haltestelle für die Grundschulkinder aus der Nassauer Straße (Nähe Denkmal) in die Westerwaldstraße beabsichtigt hatte. Die derzeitige Wartesituation in der Nassauer Straße ist laut Sicht des Rates und weiteren Eltern nicht optimal, da das Grundstück in Privatbesitz ist, dort parkende Autos stehen und das Verkehrsaufkommen um ca. 75 % höher ist als in der Westerwaldstraße. Gegen eine solche Verlegung gab es ebenfalls eine Protestwelle und es wurde der Wunsch geäußert wartende Kinder wieder auf dem ehemaligen Anwesen Schuster(ebenfalls Privatbesitz) in der Nassauer Straße zusteigen zu lassen. Dies hätte eine Rückverlegung bedeutet, die vor ca. 4 Jahren für großes Bedenken gesorgt hatte, da hier ein deutliches Unfallrisiko zu erwarten ist.
Ergebnis des Ortstermins:
- Die Ortsgemeinde, das Ordnungsamt und der Polizei spricht sich gegen die Rückverlegung der BSHT. in die Nassauer Straße (ehem. Anwesen Schuster) aus und befürwortet die Ansiedlung in der Westerwaldstraße.
- Die Vertreter der Elternschaft können sich diesem Vorschlag nicht anschließen und befürworten daher den bisherigen Standort (Anwesen Fränken) beizubehalten.
- Seitens der Ordnungsbehörde wird der Vorschlag gemacht, die Angelegenheit in den nächsten 6 Monaten zu beobachten um dann erneut eine Überprüfung vorzunehmen.
- Seitens der Schulleitung wird in einem Elternbrief auf die derzeitige Situation hingewiesen. Schulleitung und Polizei werden gemeinsam mit den Schulkindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr und an der Wartestelle üben.
- Die Ortsgemeinde weist alle Eltern auf ihre Aufsichtspflicht für ihre minderjährigen Kinder hin und bittet um Verständnis für die momentane Vorgehensweise. Die Gemeindeverwaltung ist bemüht die unterschiedlichen Interessen weitestgehend zu berücksichtigen, wobei die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Vordergrund stehen muss.
Thomas Ax, Ortsbürgermeister