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Aus der Westerwälder Zeitung: Vereinter Kampf gegen ortsnahe Windräder
Engagement Bürger verschiedener Initiativen schließen sich kreisübergreifend zu Bündnis zusammen
Die Bürgerinitiative „Elkenroth gegen ortsnahe Windräder“ sowie die beiden Interessengemeinschaften „Farbe für Mörlen“ und „Farbe für Neunkhausen“ haben sich jetzt als Regionalgruppe Nördlicher Westerwald innerhalb des landesweiten Bündnisses Energiewende für Mensch und Natur zusammengeschlossen. Ziel des Zusammenschlusses ist es vor allem, landkreisübergreifend agieren zu können.
„Denn“, so teilen die Mitglieder mit, „die befürchteten negativen Auswirkungen der Windenergieanlagen machen an den Kreisgrenzen nicht halt.“ Aufgeschreckt durch großräumigen Planungen der Verbandsgemeinden Gebhardshain und Bad Marienberg zur Windenergienutzung hatten engagierte Bürger zunächst vor einiger Zeit per Unterschriftensammlung im eigenen Dorf Bürgerversammlungen eingefordert, um nähere Informationen von den Verbandsgemeindeverwaltungen zu den jeweiligen Planungen zu erhalten. Sehr schnell bildeten sich daraus Interessengemeinschaften oder Bürgerinitiativen, deren Ziel es ist, parteiübergreifend alle Planungen zu den erneuerbaren Energien zu hinterfragen.
Zeitgleich knüpften die betroffenen umliegenden Dörfer engeren Kontakt, planten gemeinsame Aktionen – wie zum Beispiel eine Fahrt in den Soonwald – und schlossen sich letztendlich dem Bündnis „Energiewende für Mensch und Natur“ an, das Rheinland-Pfalz-weit agiert und in dem mittlerweile 40 Bürgerinitiativen organisiert sind.