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Aus der "Westerwälder Zeitung": Einwohnerzahl um 143 gestiegen
Demografie VG Bad Marienberg trotzt Wandel
Die aktuelle Statistik der Gesellschaft für Kommunikation und Wissenstransfer KommWis Mainz belegt, dass die Einwohnerzahl in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg im vergangenen Jahr von 19 905 Einwohnern auf 20 112 gestiegen ist, das bedeutet einen Zuwachs von 143 Einwohnern.
Nach einer starken Wachstumsphase durch Mauerfall und Ostgrenzenöffnung von 1990 bis 2002 auf deutlich über 20 000 Einwohner setzte auch für die VG Bad Marienberg nach weiteren drei Jahren der Stagnation ab 2006 eine Abnahme der Einwohnerzahlen durch eine höhere Sterbe- als Geburtenrate und weniger Zuwanderung von außen ein. Dieser Trend ist jährlich feststellbar, aber wegen der qualifizierten Arbeitsplatz-, Bildungs-, und Wohnangebote nicht so stark wie andernorts.
Der demografische Wandel mit Bevölkerungsrückgang, einem Absinken der unter 20-Jährigen und einer deutlich höheren Zahl an Senioren konnte in der VG Bad Marienberg 2014 gestoppt werden, denn die Einwohnerzahl nahm gegenüber 2013 um 0,7 Prozent erstmals seit mehreren Jahren wieder zu. Nach der aktuellen Statistik zum 31. Dezember 2014 sind von den jetzt 20 048 Bürgern 19 485 (+ 145) mit Haupt- und 563 (- 2) mit Nebenwohnsitz gemeldet. 11 der 18 Gemeinden verzeichnen sogar Bevölkerungszuwächse. Von der Gesamteinwohnerzahl wohnen 13 946 Personen (69,6 Prozent) in den 17 Ortsgemeinden und 6102 (30,4 Prozent) in der Stadt Bad Marienberg. Die Einwohnerentwicklung der Stadt und Ortsgemeinden von 2013 bis 2014: Bad Marienberg bleibt mit insgesamt 6102 Einwohnern (insgesamt 71 mehr als 2013) auf dem ersten Platz. Die Ortsgemeinde Unnau belegt mit 1922 Einwohnern (4 weniger als im Vorjahr) Platz zwei. Mit 1331 Einwohnern, 2 weniger als 2013, bleibt Hof auf dem dritten Platz. Nistertal belegt mit 1273 Einwohnern (2 mehr) weiterhin den vierten Platz. In Neunkhausen hat sich an der Zahl der Einwohner von 2013 zu 2014 nichts geändert, und die Gemeinde bleibt mit insgesamt 1129 auf dem fünften Platz.
Auf dem sechsten Platz steht Langenbach bei Kirburg (1059), trotz 21 Einwohnern weniger. An siebter Stelle bleibt Norken mit 1023 Einwohnern und einem Zuwachs von 4 Personen. Nisterau hat einen Bevölkerungsrückgang von 10 Einwohnern, bleibt aber mit 882 auf dem achten Platz. Fehl-Ritzhausen mit 813 (3 weniger als im Vorjahr) auf dem neunten. Über 21 Einwohner mehr freut sich Großseifen und kletterte vom elften Platz auf den zehnten. Auf dem elften Platz ist Dreisbach mit 624 Einwohnern (10 mehr als 2013). Kirburg bleibt mit 591 Einwohnern (plus 2) auf dem 12. Platz, Mörlen mit 570 (plus 8) auf Platz 13.
Den größten Zuwachs hat Hahn mit insgesamt 39 Einwohnern und belegt mit 520 Einwohnern den 14. Platz. Auf Platz 15 bleibt Stockhausen-Illfurth mit 464 Einwohnern (plus 12), Hardt belegt Platz 16 mit 450 Einwohnern (plus 7). Die letzten Plätze belegen Lautzenbrücken mit 417 Einwohnern (plus 8) und Bölsberg mit 248 Einwohnern, einer weniger als 2013.