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Sanierung des Bürgerhauses wird rund 250.000 Euro kosten
Die Verwaltung hat beim Planungsbüro Jürgen Mudersbach eine Ermittlung des Sanierungsbedarfs im und am Bürgerhaus in Auftrag gegeben und konnte in der Bauausschusssitzung erste Ergebnisse präsentieren. Das Planungsbüro hat für die einzelnen Gewerke einen Finanzbedarf von 227.000 Euro ermittelt, wobei nach den Beratungen des Ausschusses noch rund 15.000 Euro hinzukommen und man mit allen Nebenkosten auf eine gerundete Viertelmillionen Euro kommen wird.
Völlig unstrittig ist, dass das Gebäude bestenfalls eine neue Heizung, ein Wärmedämmverbundsystem nebst neuem Putz, eine Dämmung auf der Erdgeschossdecke und ein neues Dach benötigt. Das 1993 seiner neuen Bestimmung übergebene Gebäude sollte nach Auffassung des Ausschusses zusätzlich eine Solaranlage für Warmwasserversorgung sowie neues Fensterglas im Saal und in der Gemeindeverwaltung bekommen. Ebenso sollen die Heizungsnischen im Saal zugemauert werden.
Kein großes Geheimnis ist, dass der Gemeinde das notwendige Geld für den Erhalt des Hauses ohne zusätzliche Einnahmen, die sich derzeit nicht abzeichnen und zudem von Teilen der Bürger infrage gestellt werden, fehlt. Eine Sanierung ist daher nur leistbar, wenn es der Gemeinde gelingt, Bundes- oder Landesmittel aus dem jetzt aufzulegenden Konjunkturpaket oder dem Investitionsstock des Landes zu bekommen.
Daher werden Bürgermeister und Beigeordnete mit den Vertretern von VG, Kreis und Land über die Möglichkeiten der Bezuschussung sprechen und das Planungsbüro wird die Anträge vorbereiten, die die Gemeinde einreichen kann. Sollten uns die Zuschüsse versagt bleiben, fehlt der Gemeindeverwaltung derzeit jede Phantasie, wie das Gebäude zu sanieren und zu erhalten ist.
Thomas Mockenhaupt, 1. Beigeordneter